Johannes Brahms

Ein deutsches Requiem, Op. 45

15. & 16. Juni 2013

Das "Deutsche Requiem" von Johannes Brahms wurde 1868 im Bremer Dom uraufgeführt. Der Komponist war damals gerade mal 35 Jahre alt. Der Tod seiner Mutter sowie seines Freundes und Gönners Robert Schumann haben ihn höchst wahrscheinlich zum Nachdenken über den Tod angeregt. Die Musik des Requiems ist somit auch keine Totenmesse im herkömmlichen Sinn geworden sondern eine trostspendende Kraftquelle für Hinterbliebene und Trauernde.

Clara Schumann schrieb Brahms in einem Brief: "...sagen muß ich Dir noch, daß ich ganz und gar erfüllt bin von Deinem Requiem, es ist ein ganz gewaltiges Stück, ergreift den ganzen Menschen in einer Weise wie wenig anderes. Der tiefe Ernst, vereint mit allem Zauber der Poesie, wirkt wunderbar, erschütternd und besänftigend."

Bis heute hat dieses grossartige Werk nichts an Zauber und Faszination verloren und gehört zu recht zu den beliebtesten Chorwerken überhaupt.