Gabriel Fauré: Requiem Op.48

Das Requiem op.48 von Gabriel Fauré ist eine Komposition für Sopran- und Bariton-Solisten, vier- bis sechsstimmigem Chor sowie Orchester.
Fauré komponierte das Herzstück seines Requiem - seines einzigen grösseren Werks mit einem religiösen Text als Basis - 1887/1888 im Alter von ca. 42 Jahren. Er schrieb das Werk zwischen dem Tod seines Vaters (1885) und dem seiner Mutter (1887). Es wurde erstmals am 16. Januar 1888 in der Pariser La Madeleine zum Begräbnis eines berühmten Pariser Architekten aufgeführt und enthielt lediglich 5 Sätze (Introït et Kyrie, Sanctus, Pie Jesu, Agnus Dei und In paradisum). Der Chor umfasste dabei nur etwa 30 Sänger (20-25 Knaben und 8-10 Männer, die Instrumentalbesetzung bestand aus geteilten Bratschen, Celli, Kontrabass, Solovioline, Haare, Pauken und Orgel. Später erweiterte Fauré sein Werk um das Offerier und das Liberal me.(Quellen: Marc Rigaudière,Reims, Auszug aus Wikipedia)

Gabriel Fauré: Cantique de Jean Racine Op.11

für gemischten Chor und Orgel, ist dem bedeutenden Autor der französischen Klassik gewidmet. Der Text ist eine Paraphrase von Jean Racine, erschienen 1688. Das musikalische Werk entstand aus der Feder des 19-jährigen Fauré in den Jahren 1864/65 und brachte ihm den ersten Preis beim Abschluss an der Ecole Niedermeyer in Paris. Am 4. August 1866 wurde das Werk - mit Begleitung von StStreichern und Orgel - uraufgeführt.

Franz Schubert: Messe in G-Dur D167

Lauf Eintrag im Partitur-Autograph komponierte der gerade 18-jährige Schubert die Messe in weniger als einer Woche, vom 2.-7. März 1815. Da er dafür die Arbeit an seiner 2. Symphonie unterbrach, darf angenommen werden, dass Schubert für die Messe einen Kompositionsauftrag erhielt. Vermutlich wurde das Werk in dieser Form erstmals unter Schuberts eigener Leitung in der Lichterthaler Pfarrkirche uraufgeführt.